Aktuelles

20.05.2010

Beuys und der Bunker

„Zutritt untersagt“: Dokumentationsstätte stellt Warntafel mit Widmung Joseph Beuys aus

„Dies ist nicht mein Bunker!“ schreibt Joseph Beuys auf eine am Regierungsbunker aufgestellte Warntafel. (Bild zeigt Fotomontage)Als Joseph Marquet aus Dernau am 4. April 1981 früh seinen Dienst im Verwaltungsgebäude des Regierungsbunkers in Marienthal antrat, ahnte er noch nicht, dass er an diesem Tag einem der bekanntesten deutschen Künstler der Nachkriegszeit begegnen sollte – Joseph Beuys. Gedanken an Beuys – das sind die an einen schmächtigen Mann in Jeans mit weißem Hemd,  Anglerweste und Filzhut – seine Markenzeichen. Und so erschien er auch an diesem 4. April zu einer angekündigten Demonstration am Marienthaler Regierungsbunker. Am Morgen jenes 4. April 1981 ist Joseph Marquet bereits früh auf den …


02.02.2010

Exklusive Bunker-Bilder

Umfangreiche Erweiterung der Foto-Galerien

Im Jahr vor dem Bunkerbau am östlichsten Zugang: Wo die beiden Autos stehen, liegen heute 30.000 t Beton unter der Erde und befindet sich die Dokumentationsstätte Regierungsbunker.Mehr als 400 Fotografien bieten die Galerien unter www.bunker-doku.de. Die jüngste Erweiterung widmet sich insbesondere der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler“ sowie der „Eifel-Bunker-Tour“. Dabei werden einige historische Bilder aus der Bauzeit des Ahrweiler Regierungsbunkers und den ersten Übungen darin erstmals veröffentlicht. Sie erklären die Geschichte um die heutige Dokumentationsstätte und ergänzen somit die Aufarbeitung dieses …


26.11.2009

Wenn Teller, Messer und Gabel Geschichte erzählen

Unten Bunker, oben Bratkartoffeln und Übernachtung der Spitzenklasse

32 Seiten stark, beschreibt die Broschüre „Für uns Kinder war es eine spannende Umgebung. Wir sind durch die Weinberge gezogen und in unserer Phantasie war da schon die Geschichte, in einem Loch zu verschwinden, durch den Berg zu rutschen und im Regierungsbunker zu landen.“ Erinnerungen von Ester Glöde, bei denen der Hotelchefin ein Lächeln übers Gesicht huscht. Dann ist sie wieder ganz bei der Sache, und die heißt „Hohenzollern“.

1973 übernahm die Familie das Ausnahmehotel „Hohenzollern“ hoch über Ahrweiler, keine 300 Meter vom gut getarnten östlichsten Zugang des Regierungsbunkers entfernt. Von der …


07.11.2009

Vor 50 Jahren

Am 9.11.1959 fiel der Startschuss für Deutschlands Staatsgeheimnis Nummer 1

32 Seiten stark, beschreibt die Broschüre Vor einem halben Jahrhundert, am 9. November 1959, begann mit der Frühschicht der Thyssen Schachtbau AG. der Bau des Regierungsbunkers im Ahrtal. Zunächst ging es um die Trümmerräumung und die Schadensanierung in zwei ehemaligen Eisenbahntunneln, dann um den Bunkerausbau. Die Baumaßnahme dauerte 12 Jahre und verschlang 2,44 Mrd. Euro. Der Zweck: Im Falle eines 3. Weltkrieges sollte hier die Bundesregierung mit ihren Arbeitsstäben geschützt weiter funktionieren. Von 1965 bis 1989 fanden dafür im Regierungsbunker regelmäßig Übungen statt, in denen das Kriegsszenario …


19.10.2009

Zeitzeugen und Zeitgeschichte

Bunker-Architekt Hans Walter stellte sich in der Dokumentationsstätte den Fragen der Gäste

Bunker-Architekt Hans Walter im Gespräch mit den Besuchern der Dokumentationsstätte Regierungsbunker (am 18.10.2009).Vor 50 Jahren: Es waren einfache, drei Kilometer lange Röhren eines Eisenbahntunnels, 10 Meter im Durchmesser, an einigen Stellen gesprengt und mit Steintrümmern verstopft. Doch innerhalb von 12 Jahren entstand in und um sie herum eine Kleinstadt. Atombombensicher, in sich autark konzipiert für den Morgen nach dem 3. Weltkrieg. Eine technische, architektonische, streng auf ihre Aufgabe zugeschnittene Meisterleistung – darin waren sich Freund und Feind des Regierungsbunkers einig. Entworfen wurde das Bunker-Labyrinth ab 1959 im Essener Architekturbüro der Familie Walter. „DIWI“ lautete der Name – für …


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